Ein externer Softwarelieferant der Pensionskasse des Bundes PUBLICA ist Ende September 2026 Opfer eines Cyberangriffs geworden. Am 8. Oktober bestätigte PUBLICA, dass dabei Daten abgeflossen sind. Der Angriff traf nach den bisher veröffentlichten Angaben nicht PUBLICA selbst, sondern ein Unternehmen, das Software für die Pensionskasse bereitstellt.
Welche Daten im Einzelnen betroffen sind und wie gross der Vorfall ist, steht noch nicht fest. Das Unternehmen klärt den Umfang gemeinsam mit PUBLICA und den zuständigen Bundesstellen ab. PUBLICA teilte mit, sie habe ihre Versicherten über den Datenabfluss sowie über mögliche Folgen und Schutzmassnahmen informiert.
Der Lieferant bemerkte den Angriff Ende September, erstattete Strafanzeige und unterrichtete die betroffenen Kunden sowie die zuständigen Behörden des Bundes. Die Bundesanwaltschaft hat laut der Mitteilung ein Strafverfahren eröffnet. Zu möglichen Tätern oder zum genauen Ablauf machten die Behörden zunächst keine Angaben.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand unterhalten keine weiteren Bundesstellen eine Geschäftsbeziehung mit dem betroffenen Unternehmen. Diese Aussage begrenzt den bekannten Kreis der direkt betroffenen Bundesorganisationen, sagt aber noch nichts über Art und Menge der entwendeten PUBLICA-Daten aus. Entscheidend für die Versicherten sind deshalb die individuellen Hinweise der Pensionskasse und die Ergebnisse der laufenden Untersuchung.
